Schulärztin und Therapien an der Michaeli Schule

Bei der Gründung der ersten Stuttgarter Waldorfschule verankerte Rudolf Steiner im Konzept, dass in jeder Waldorfschule ein Schularzt mit waldorfpädagogischem Hintergrund Teil des Kollegiums sein sollte.

In enger Zusammenarbeit konnten so im Überschneidungsbereich medizinisch-pädagogischer Entwicklungsfragen ein fachkompetenter und kollegialer Austausch stattfinden. Ein Schularzt sollte alle Mitglieder der Schulgemeinschaft (die damals recht überschaubar war) kennen, im Unterricht hospitieren, und gelegentlich an Konferenzen teilnehmen. Er sollte auch selber unterrichten. „Erziehen ist leises Heilen”, lautet eine der Feststellungen, die Rudolf Steiner den anthroposophischen Ärzten quasi ins Grundbuch schrieb und er forderte sie explizit auf, mit den Lehrern zum Wohle der Kinder zusammen zu arbeiten.

Seit damals hat sich viel getan. Inzwischen sieht der Berufsweg eines Arztes für Anthroposophische Medizin eine zusätzliche Weiterbildung und Zertifizierung nach dem Schulmedizinstudium vor. Die Qualifikation für Anthroposophische Kindergarten- und Schulmedizin erwirbt man im Rahmen einer mehrjährigen internationalen Weiterbildung in Dornach.

Unsere Schulärztin, Dr. med. Silke Alma Schwarz, ist Kindergarten- und Schulärztin, Ärztin für Anthroposophische Medizin (GAÄD) und Leiterin der Medizinisch-Pädagogischen Beratungsstelle KINDgerecht. Gemeinsam mit verschiedenen selbständigen Therapeuten betreut sie unsere Schülerinnen und Schüler.

 

Schülerinnen und Schüler können auf Empfehlung der Schulärztin in Zusammenarbeit mit den Lehrern nach Rücksprache mit ihrem Kinderarzt zurzeit folgende Therapien in den Therapieräumen der Schule erhalten: